Übungsdienst zum Thema Menschenrettung und Löschangriff

Artikel vom 16. April 2026

Am Montag, den 13.04.2026, fand erneut ein gemeinsamer Übungsdienst der Abteilungen Epfendorf und Harthausen statt. Unter dem Übungsszenario „Löschangriff“ erprobten sowohl Zug 1 als auch Zug 2 den Ernstfall.
Beim ersten Übungsabschnitt wurde ein ausgedehnter Heizungsbrand mit einer vermissten Person in einem Heizraum angenommen. Die Trupps des LF 8/6 der Abteilung Harthausen und des HLF 10 der Abteilung Epfendorf begannen umgehend mit dem Aufbau der Wasserversorgung für den darauffolgenden Löschangriff. Hierbei wurde für den Angriffstrupp, der das angenommene Feuer im Heizungsraum bekämpfte und die vermisste Person rettete, die Arbeit unter Nullsicht simuliert.
Des Weiteren wurde in diesem Übungsabschnitt das Retten einer Person aus einer Grube geübt. Das dabei angenommene Szenario war, dass eine Person in einem Hackschnitzelbunker von einer Förderschnecke eingeklemmt war und sich nicht mehr selbst befreien konnte. Daraufhin wurde die Person mittels Steckleiter sowie Schleifkorbtrage und dazugehörigem Equipment befreit und gerettet.
Beim zweiten Übungsabschnitt wurde der Brand einer sich in einem Haus befindlichen Garage simuliert. Auch hier bauten die Trupps des TLF 16/24 und des LF 8/Ts umgehend eine Wasserversorgung für die Brandbekämpfung auf. Laut eines Nachbarn hätte sich noch eine ältere Person im 1. OG aufhalten können, woraufhin ebenfalls ein Angriffstrupp unter Atemschutz die womöglich vermisste Person suchte.
Der Übungsdienst zeigte, wie wichtig der saubere Ablauf eines Löschangriffs ist, um insbesondere bei Bränden mit vermissten Personen wertvolle Minuten zu sparen und so Menschenleben zu retten sowie Sachschäden abzuwenden.